Tätowieren
 
Bis zum eigentlichen Tattoovorgang hat der liebe Gott oder der böse Andere dir noch ein paar Hürden in den Weg gelegt. Erst einmal solltest du dir überlegen, was du mit deinem Tattoo bezwecken möchtest. Ein tiefer Sinn, eine dauerhafte verewigte Erinnerung an etwas oder möchtest du dich einfach nur schmücken?
 
In unserem Studio habt ihr zahlreiche Motive zur Auswahl, ihr könnt gerne eigene Bilder mitbringen oder ideal ist, wenn wir dir ein Motiv nach deinen eigenen Vorstellungen fertigen. Individueller gehts nicht.
 
Bei uns bekommt ihr umfassende Beratung und optimale, ansprechende Ergebnisse mit dem besonderen Etwas. Schnellabfertigung ist uns fremd und Angsthasen bekommen im Vorfeld natürlich eine einfühlsame Spezialendängstigungsbehandlung. Leute, Zahnarzt ist tausendmal schlimmer und in den richtigen Händen braucht niemand Angst vor einem traumatischen Erlebnis haben.
 
Um bei deinem Tattoo keine bösen Überraschungen zu erleben, solltest du bei der Wahl deines Tätowierers genauestens auf die Qualität seiner Arbeiten achten.
 
Wie das rechte Foto zeigt, kann nicht jeder, der sich dazu berufen fühlt, gut tätowieren. Beide Arbeiten sind aus angemeldeten Studios.
 
Indiskutabel sind Privatpfuscher, die durch Schwarzarbeit mit meist katastrophalen hygienischen Bedingungen nicht nur den Staat und somit die Steuerzahler hintergehen, sondern durch schlechte Arbeit auch die ganze Branche in ein negatives Licht rücken und ohne schlechtes Gewissen lebensbedrohliche Infektionskrankheiten, wie z.B. Hepatitis, verbreiten können.
 
Ablauf Tattoo:
  1. Nachdem du dir ein Motiv ausgesucht bzw. hast anfertigen lassen, erfolgt die Terminvergabe.
  2. Vor Beginn der Sitzung werden die Risiken und die Nachsorge im Einzelnen besprochen. Um Risiken von vornherein ausschließen zu können, füllst du einen Anamnesebogen aus und unterschreibst anschließend eine Einwilligungserklärung.
  3. Der Tätowierer bereitet seinen Arbeitsplatz vor und entnimmt die steril eingeschweißte Nadel und das ebenso steril eingeschweißte Griffstück der Folie.
  4. Die zu tätowierende Stelle wird desinfiziert und, wenn nötig, rasiert. Mit Hilfe einer Matrize wird der Abdruck des Motivs auf die Haut gebracht oder dieser wird direkt aufgemalt.
  5. Der Tätowierer kann mit der Arbeit beginnen. Auf Wunsch kann jederzeit eine Pause eingelegt werden.
  6. Nach Fertigstellung wird die betroffene Stelle nochmals gründlich gereinigt, mit Wunddesinfektionsmittel desinfiziert und mit einer Salbe eingekremt. Zum Schutz wird darüber eine Folie befestigt und mit Rollenpflaster fixiert.
  7. Zu guter Letzt erhältst du einen Pflegezettel. Der Verlauf des Heilungsprozesses liegt jetzt in deiner Hand.
Gutes Tattoo
 gutes Beispiel
 
Schlechtes Tattoo
 schlechtes Beispiel